Halmfliege

(Thaumatomyia notata)

Biologie:

Halmfliegen sind kleine, etwa 2 mm lange, meist gelb-schwarz gefärbte Fliegen mit 3 glänzenden schwarzen Längsstreifen auf dem Rücken. Die Larven entwickeln sich den Sommer über auf Wiesen, Feldern und Weiden und leben räuberisch von Wurzelläusen und gallenbewohnenden Blattläusen.

Die erwachsenen Fliegen suchen dann häufig im Herbst Gebäude auf und dringen zur Überwinterung in die Häuser ein.

 

Schaden:

In diesem Zusammenhang interessiert nur das massenhafte Auftreten der erwachsenen Fliegen, die im Herbst als Hausungeziefer unangenehm lästig werden können. Beim Anflug der Fliegen sind geeignete, hohe, helle Gebäude (Hochhäuser, Kirchtürme etc.), die oft über mehrere Generationen als Winterquartier angeflogen werden, häufig schwarz vor Fliegen. Im Überwinterungsversteck fressen und vermehren die Tiere sich nicht.

 

Tipp:

Während der Anflugzeit im Herbst sollten die Fenster geschlossen bleiben oder Fliegengitter angebracht werden, um verstärktes Eindringen zu vermeiden.